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Stanford-Studie: Kein Nutzen durch Lockdowns, aber Risiken

Jan 14, 2021 | Ärz­te, Hin­wei­se für Mani­pu­la­ti­on, Medi­en Bei­trag | 0 Kom­men­ta­re

Vernichtendes Urteil von Top-Forschern

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Source : reitschuster.de

John Ioann­i­dis lehrt an einer der bes­ten Uni­ver­si­tä­ten der Welt, an der Stan­ford Uni­ver­si­ty School, als Medi­ci­ne Pro­fes­sor. Sein Fach­ge­biet ist Medi­zin, Epi­de­mio­lo­gie, Bevöl­ke­rungs­ge­sund­heit sowie bio­me­di­zi­ni­sche Daten­wis­sen­schaft und Sta­tis­tik. Neben­bei ist er Co-Direk­tor des Inno­va­ti­ons­zen­trums für Meta-For­schung. Laut Ber­li­ner Ein­stein-Stif­tung gehört er aktu­ell zu den zehn meist­zi­tier­ten Wis­sen­schaft­lern der Welt. Jeman­den wie Ioann­i­dis kann man nicht ein­fach als „Coro­na-Leug­ner“ abtun. Das heißt, man kann es, und wird es wohl auch. Aber bei einem wie ihm fällt die­se Dif­fa­mie­rungs-Tak­tik in sich zusam­men wie ein miss­glück­tes Souf­flé. Ioann­i­dis publi­zier­te im Okto­ber im „Bul­le­tin of the World Health Orga­niz­a­ti­on“ eine geprüf­te Meta­stu­die mit dem Titel: „Infec­tion fata­li­ty rate of COVID-19 infer­red from sero­pr­e­va­lence data“. Dar­in berech­ne­te er „eine durch­schnitt­li­che Infek­ti­ons­sterb­lich­keit“ durch Covid-19 „über 51 Stand­or­te hin­weg von (…) 0,23 Pro­zent. Zum Ver­gleich: RKI-Chef Wie­ler und Chris­ti­an Dros­ten schrie­ben Coro­na eine Leta­li­tät (Infek­ti­ons­sterb­lich­keit) von einem Pro­zent zu. Bei schwe­ren Grip­pe­wel­len geht man von rund 0,2 Pro­zent aus.

Schon mit die­ser Stu­die scho­ckier­te Ioann­i­dis die Coro­na-Panik­ma­cher. Und die soge­nann­ten Fak­ten­fin­der taten sich mit ihren unaus­weich­li­chen „Wider­le­gun­gen“ beson­ders schwer, weil die Stu­die eben im WHO-Bul­le­tin publi­ziert wur­de – das man nicht ganz so leicht als „Ver­schwö­rungs-Platt­form“ abtun kann wie ande­re Quellen.

Und jetzt das! Ioann­i­dis legt nach. Mit Co-Autoren hat er nun im Janu­ar eine neue Arbeit vor­ge­legt – die das Nar­ra­tiv vom Nut­zen des Lock­downs im Fun­da­ment erschüt­tert. Das Fazit, das auch schon füh­ren­de WHO-Spe­zia­lis­ten zogen, was man aber in Deutsch­land nicht hören woll­te und will: Die Lock­downs haben ver­sagt. Die Stu­die hat den Titel „Bewer­tung der Aus­wir­kun­gen der Qua­ran­tä­ne und der Schlie­ßung von Unter­neh­men auf die Ver­brei­tung von COVID-19“. Sie wur­de bereits einer vol­len „Peer-Review-Prü­fung“ unter­zo­gen und ist damit wis­sen­schaft­lich aussagekräftig.

Unter­sucht haben die Autoren die Daten aus zehn Län­dern: Eng­land, Frank­reich, Deutsch­land, Iran, Ita­li­en, Nie­der­lan­de, Spa­ni­en, Süd­ko­rea, Schwe­den und die USA. In Schwe­den und in Süd­ko­rea gab es nie einen „Lock­down“, wäh­rend die USA, Frank­reich, Deutsch­land, Eng­land, Ita­li­en und Spa­ni­en zu die­sem Mit­tel grif­fen. Ja teil­wei­se zu beson­ders har­ten Ein­sperr­maß­nah­men gegen die eige­ne Bevöl­ke­rung. Das Ergeb­nis der Stu­die: In den Staa­ten mit den här­te­ten Maß­nah­men war die Zahl der Toten oft höher als in den Staa­ten mit weni­ger har­ten Einschnitten.

Mehr Risiken für Ältere?

Beson­ders hei­kel ist das Ergeb­nis der Unter­su­chung im Hin­blick auf älte­re Men­schen, mit deren Wohl­erge­hen ja in Deutsch­land der Lock­down ins­be­son­de­re begrün­det wird. Hier heißt es in der Arbeit: „Die empi­ri­schen Daten zu den Merk­ma­len der Todes­fäl­len in der spä­te­ren Wel­le vor der Ein­füh­rung von noch stren­ge­ren NPI (nicht-phar­ma­ko­lo­gi­schen Maß­nah­men) im Ver­gleich zur ers­ten Wel­le (wenn dort stren­ge­re Maß­nah­men ergrif­fen wur­den) zei­gen, dass der Anteil der COVID-19-Todes­fäl­le in Pfle­ge­hei­men unter stren­ge­ren Maß­nah­men häu­fig höher war als unter weni­ger restrik­ti­ven Maß­nah­men. Dies deu­tet fer­ner dar­auf hin, dass restrik­ti­ve Maß­nah­men den Schutz schutz­be­dürf­ti­ger Bevöl­ke­rungs­grup­pen nicht ein­deu­tig gewähr­leis­ten. Eini­ge Hin­wei­se deu­ten auch dar­auf hin, dass Infek­tio­nen manch­mal unter restrik­ti­ve­ren Maß­nah­men häu­fi­ger auf­tre­ten kön­nen, wenn gefähr­de­te Bevöl­ke­rungs­grup­pen in Nähe zur all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung sind“.

Auch vor den Kol­la­te­ral­schä­den war­nen Ioann­i­dis und die ande­ren For­scher: „Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass wir kei­ne ein­deu­ti­gen Bele­ge für eine Rol­le restrik­ti­ve­rer NPI (nicht-phar­ma­ko­lo­gi­schen Maß­nah­men) bei der Kon­trol­le von COVID Anfang 2020 fin­den. Wir stel­len nicht die Rol­le aller Inter­ven­tio­nen im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit oder der koor­di­nier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on über die Epi­de­mie in Fra­ge, aber wir fin­den kei­nen zusätz­li­chen Vor­teil bei Anwei­sun­gen, Zuhau­se zu blei­ben, oder Geschäfts­schlie­ßun­gen. Die Daten kön­nen zwar die Mög­lich­keit eini­ger Vor­tei­le nicht voll­stän­dig aus­schlie­ßen. Selbst wenn die­se Vor­tei­le exis­tie­ren, wie­gen sie aber mög­li­cher­wei­se nicht die zahl­rei­chen Schä­den die­ser aggres­si­ven Maß­nah­men auf. Geziel­te­re Maß­nah­men im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit, mit denen die Anste­ckun­gen wirk­sa­mer redu­ziert wer­den, kön­nen für die künf­ti­ge Seu­chen­be­kämp­fung wich­tig sein, ohne dass sie die nega­ti­ven Fol­gen von restrik­ti­ven Maß­nah­men mit sich bringen.“

Was für eine schal­len­de Ohr­fei­ge für all die Lau­ter­bachs und Söders, die mit stän­di­gen For­de­run­gen nach noch mehr har­ten Maß­nah­men mit den Ängs­ten und Hoff­nun­gen der Men­schen spie­len. Und die bis heu­te nicht ein­mal ansatz­wei­se nach­wei­sen kön­nen, dass sie sich ernst­haft mit den nega­ti­ven Fol­gen beschäf­tigt haben, etwa indem sie Stu­di­en dazu in Auf­trag gege­ben haben. Auf Nach­fra­gen mei­ner­seits dazu in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz kamen nur aus­wei­chen­de Ant­wor­ten. Bei der ent­schei­den­den Bera­tung vor der Lock­down-Kon­fe­renz ver­gan­ge­ne Woche waren zwei Phy­si­ker, ein Phar­ma­ko­lo­ge, ein Kin­der­arzt, ein Viro­lo­ge und ein Tier­arzt anwe­send – kein ein­zi­ger Wirtschafts‑, Sozi­al- oder Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ter, kein Psy­cho­lo­ge. Deutsch­lands Poli­tik und Medi­en igno­rie­ren die Kol­la­te­ral­schä­den kol­lek­tiv und kon­se­quent. Das ist sträflich.

Umso mehr, wenn man sich ansieht, was in der Stu­die offi­zi­ell als Resul­tat ange­ge­ben wird: „Die Imple­men­tie­rung von NPI (nicht-phar­ma­ko­lo­gi­schen Maß­nah­men) führ­te in neun von zehn Stu­di­en­län­dern, ein­schließ­lich Süd­ko­rea und Schwe­den ohne har­te Maß­nah­men, zu einer signi­fi­kan­ten Ver­rin­ge­rung des Fall­wachs­tums. Spa­ni­en dage­gen mit sei­nem extrem har­ten Lock­down hat kei­nen signi­fi­kan­ten Effekt zu ver­zeich­nen. Nach Abzug der epi­de­mi­schen und lrN­PI-Effek­te“ (also sanf­te Maß­nah­men wie in Schwe­den und Süd­ko­rea) fin­den die For­scher „in kei­nem Land einen kla­ren, signi­fi­kan­ten posi­ti­ven Effekt von mrN­PIs (har­ten Maß­nah­men) auf das Fall­wachs­tum: „In Frank­reich etwa betrug dem­nach der Effekt der har­ten Maß­nah­men im Ver­gleich zu Schwe­den plus sie­ben Pro­zent und im Ver­gleich zu Süd­ko­rea plus 13 Pro­zent – wobei posi­ti­ve Pro­zent­zah­len für mehr Anste­ckung stehen.“

Keine signifikanten Vorteile

Das Resü­mee der For­scher: „Man kön­ne zwar klei­ne Vor­tei­le nicht aus­schlie­ßen, es lie­ßen sich aber kei­ne signi­fi­kan­ten Vor­tei­le für das Fall­wachs­tum durch beson­ders har­te Maß­nah­men fest­stel­len. Ähn­li­che Redu­zie­run­gen des Fall­wachs­tums kön­nen mit weni­ger restrik­ti­ven Inter­ven­tio­nen erreicht werden.“

Allein die­se Stu­die müss­te für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he eigent­lich ein Anlass sein, die mas­si­ven Ein­schrän­kun­gen der Grund­rech­te und der Frei­heit der Bür­ger unver­züg­lich für ver­fas­sungs­wid­rig zu erklä­ren. Und die Jus­tiz müss­te dann die Fra­ge klä­ren, ob hier nicht sogar straf­ba­res Han­deln vor­lag. Bis­lang wird die Stu­die aber in den gro­ßen Medi­en schlicht und ein­fach igno­riert. Und wenig spricht dafür, dass sich dies ändert. Man stel­le sich ein­mal vor, in Tages­schau und Heu­te, in Spie­gel, Süd­deut­scher und FAZ wäre die Haupt­nach­richt: „Stan­ford-For­scher – Lock­down bringt nichts, kann sogar Risi­ken erhö­hen“. Die Stim­mung in Deutsch­land wür­de schnel­ler kip­pen als Chris­ti­an Lind­ner sei­ne Ansich­ten wech­seln kann.

Dabei unter­mau­ern auch die Zah­len, die wir in Deutsch­land haben, was Ioann­i­dis und sei­ne Wis­sen­schaft­ler-Kol­le­gen aus­füh­ren: Seit Wie­der­ein­füh­rung des Lock­downs am 1. Novem­ber ist ein star­kes Wachs­tum der Todes­fäl­le und der Zahl der posi­tiv Getes­te­ten festzustellen.

„Seit Anfang Novem­ber sind ca. 25.000 Men­schen angeb­lich oder tat­säch­lich oder womög­lich teil­wei­se an Covid-19 in Deutsch­land gestor­ben“, moniert der Wis­sen­schafts-Publi­zist Cle­mens Heni: „Die Fra­ge stellt sich, ob die nun wegen den andau­ern­den Lock­downs gestor­ben sind. Dabei behaup­ten ja Mer­kel & Co. pene­trant und tag­täg­lich, dass der Lock­down nötig sei, um ‘die Zah­len zu sen­ken‘.“ Und wei­ter führt er aus: „Die mehr als 20.000 Toten seit Anfang Novem­ber sind trau­rig, wie jeder Tote, aber sie stel­len nicht den Hauch einer Kata­stro­phe dar. Denn sie sind die­je­ni­gen Toten, wie sie im Herbst und Win­ter zu erwar­ten sind bei einer womög­lich schwe­re­ren Grippewelle.“

Der Wis­sen­schafts-Blog­ger Peter F. May­er schreibt. „Lock­down ist eine völ­lig neue Maß­nah­me, die erst­mals von der chi­ne­si­schen Füh­rung in Wuhan ein­ge­setzt und anschlie­ßend mas­siv im Wes­ten pro­pa­giert wur­de. Bis dahin wur­de die Maß­nah­me als unwis­sen­schaft­lich und schäd­lich ange­se­hen und auch von der WHO abge­lehnt. Es gab bis­her schon vie­le Stu­di­en, die den nicht vor­han­den Nut­zen, aber auch den immensen Scha­den auf­zei­gen. Nun wird dies auch von Top Stan­ford Wis­sen­schaft­lern John A. Ioann­i­dis und Jay Bat­tacha­rya nachgewiesen“.

Die Ergeb­nis­se von Ioann­i­dis decken sich auch mit Ana­ly­sen zur Übersterb­lich­keit auf mei­ner Sei­te von Prof. Dr. Tho­mas Rie­ß­in­ger und von Dr. A. Weber. Die­se kom­men bei­de zu dem poli­tisch heut­zu­ta­ge höchst unkor­rek­ten Schluss, dass es 2020 kei­ne Übersterb­lich­keit in Deutsch­land gab.

Neben der Ioann­i­dis-Stu­die gibt es eine Arbeit von Ari Jof­fe von der Uni­ver­si­ty of Alber­ta, Kana­da, einem Kin­der­arzt, der auf Infek­ti­ons­krank­hei­ten spe­zia­li­siert ist. Die­se kommt zu dem Fazit:  Wäh­rend es im Febru­ar und März 2020 noch schwer­wie­gen­de Grün­de für har­te Maß­nah­men gab, so lie­ge nun eine gan­ze Rei­he von Nach­wei­sen vor, dass die­ser Weg falsch ist. Jof­fe berich­tet von „erheb­li­chen Kol­la­te­ral­schä­den auf­grund der Reak­ti­on auf die Pan­de­mie und Infor­ma­tio­nen“ und  prä­sen­tiert „eine Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se, bei der er fest­stellt, dass Lock­downs „für die öffent­li­che Gesund­heit weit­aus schäd­li­cher sind als COVID-19.“

Jof­fes Arbeit ist noch kei­nem Peer-Review unter­zo­gen und damit wis­sen­schaft­lich noch nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Ver­fech­ter der har­ten Coro­na-Poli­tik kön­nen sie des­halb leicht von der Hand wei­sen. Ganz im Gegen­satz zur Ioann­i­dis-Stu­die. Alle, für die die Gesund­heit der Men­schen Vor­rang hat, müss­ten sie zumin­dest zur Kennt­nis neh­men und sich damit aus­ein­an­der­set­zen. Dros­ten und Co. müss­ten öffent­lich dazu Stel­lung bezie­hen, eben­so das Robert-Koch-Insti­tut. Die Medi­en müss­ten breit berich­ten. Mit Auf­ma­chern. Es müss­te eine gro­ße öffent­li­che Dis­kus­si­on dar­über geben. Die Chan­ce, dass so etwas geschieht, wirkt indes nicht all­zu hoch. Es mag durch­aus sein, dass Ioann­i­dis, den selbst die WHO publi­ziert, irrt. Aber war­um wird er dann tot­ge­schwie­gen? Es müss­te dann doch sehr ein­fach sein für Dros­ten & Co. sowie unse­re Regie­rung, ihn zu widerlegen.

Inter­es­sie­ren dich mehr geo­po­li­ti­sche Zusam­men­hän­ge, oder was ande­re Ärz­te zum The­ma Coro­na sagen, oder viel­leicht State­ments von pri­vat Per­so­nen und Erleb­nis­se.

Das muss so nicht sein! Ver­net­zen > dar­über reden > bewusst machen > sein Leben ändern > Welt ändern! Einst glaub­ten wir, es gibt Men­schen mit blau­em Blut und wir glaub­ten ihnen Bur­gen und Schlös­ser bau­en zu müs­sen — so schu­fen WIR eine Welt aus Bur­gen und Schlös­sern. Was, wenn wir eine Welt schaf­fen ohne Regie­run­gen, ohne Eli­ten, ohne Jeman­den, der uns nur ausnützt!

Lei­der wird viel zen­siert und so wur­de man­ches kri­ti­sche Video schon auf You­Tube und Face­book gelöscht, des­we­gen hier Alternativkanäle: